Wie Du die perfekte Bilderwand gestaltest

Wir zeigen Dir wie Du Deine zahlreichen Bilder oder Fotos harmonisch miteinander kombinierst und Deine ganz individuelle Bilderwand gestaltest. Und das passende Aufhängesytem für Deine Bilder an die Wand zu hängen, liefern wir Dir gleich mit. 

Unsere Tipps & Ideen zur Gestaltung Deiner individuellen Bilderwand

Du hast zahlreiche verschiedene Möglichkeiten Deine eigene Fotowand zu designen! Jedoch solltest Du Dir, bevor Du Deine Bilderwand gestaltest, zunächst einmal Gedanken über die folgenden Fragen machen: Soll Deine Bilderwand ein übergreifendes Thema widerspiegeln? Welche Anordnung Deiner Bilder und Fotos bevorzugst Du? Wie viel Platz steht Dir für Deine Fotowand überhaupt zur Verfügung? Haben Deine Bilder unterschiedliche Motive oder Farben und passen diese überhaupt zueinander? Was musst Du bei der Planung Deiner eigenen Fotowand überhaupt berücksichtigen? 

Wie hängst Du Deine Bilderrahmen, Fotos oder Postkarten überhaupt an die Wand? Wie kannst Du unterschiedliche Bildertypen und Bilderrahmen geschickt miteinander kombinieren, sodass ein stimmiges Gesamtbild entsteht?

In unserem Ratgeber zeigen wir Dir zahlreiche Ideen wie Du Deine ganz individuelle Bilderwand kreierst und geben Dir zudem Inspirationen auf welche Weise Du Deine Bilder schnell und einfach an die Wand hängst.

Fotowand erfolgreich selbst gestalten: Die richtige Vorbereitung

Frau hängt Bild an die Wand

Du bist Dir nicht sicher, wie Du deine zahlreichen Bilder und Fotos gekonnt in Szene setzt? Vielleicht möchtest Du deine Bilderwand ohne Rahmen oder gar ohne Bohren oder Nägel aufhängen? Womöglich hast Du Dich auch schon für eine Anordnung entschieden, merkst aber dann, dass die Hängung gar nicht zu Deiner Wohnung und Deiner Wand passt? Bevor es an die Planung Deiner individuellen Bilderwand geht, solltest Du folgende Punkte vorab für Dich geklärt haben:

Bilderwand gestalten mit der Auswahl des richtigen Wandbereichs

Graue Wand mit drei Bildern auf dem Boden

Zuerst solltest Du entscheiden, in welchem Raum und an welche Wand Du Deine Bilderwand anordnen möchtest. Ist es eine Wand über dem Sofa, eine Wandfläche im Flur über einem Sideboard, eine freie Fläche an einem Treppenaufgang, eine Senke in der Dachschräge oder eine freie Fläche im Arbeitszimmer? Dabei solltest Du Deine gesamte Wohnung oder zumindest eine ganze Wandansicht in Deiner Planung zur eigenen Bilderwand miteinbeziehen. Denn die vorhandene Einrichtung dient bei der Wandgestaltung wichtige Anhaltspunkte für kreative Ideen. So kann sich Deine Bilderwand beispielsweise auf die Außenkanten Deines Sofas oder Sideboards beziehen. Die Türhöhe oder die Fensterbrüstüngen können die oberen Abschlusskanten Deiner Fotowand bilden. Dadurch wirkt die Bilderwand viel ruhiger und harmonischer.  

Die richtige Höhe finden für die Gestaltung der Bilderwand

Mann justiert Bild an der Wand nach Anweisung seiner Frau

Je nachdem welche Hängung bzw. Anordnung Du wählst, solltest Du darauf achten, dass die Bildmitte des zentralen Bildes sich auf Augenhöhe des Betrachters befindet. Vom Fußboden aus gemessen kannst Du die Bildmitte nach der Faustformel vieler Museen auf ungefähr 1,50m Höhe aufhängen. Fällt der Blick auf Deine Fotowand eher von einer sitzenden Person aus, solltest Du das bei der Höhe entsprechend berücksichtigen. Eine genaue Beschreibung der optimalen Bilderhöhe auch in Abhängigkeit Deines Bildes und den äußeren Gegebenheiten findest Du in unserem Ratgeber “Bilder aufhängen – Ideale Bilderhöhe”.  

Die unterschiedlichen Bildertypen und Bilderrahmen

Bilderwand mit vielen unterschiedlichen Bilderrahmen

Welche Bilderrahmen und Motive willst Du bei Deiner Bilderwand integrieren? Du hast Bilder mit ähnlichen Rahmen oder willst Du Deine Bilderwand vielleicht sogar rahmenlos aufhängen. Wie das geht, erfährst Du in unserem Ratgeber Bilder aufhängen ohne Rahmen. Du kannst aber auch Fotos und Postkarten, Leinwandbilder oder unterschiedliche Bilderrahmen zu einer Bilderwand geschickt miteinander kombinieren. 

Wenn Du Deine Bilderwand planst, solltest Du bei der Hängung die Bilderrahmen in Größe, Form und Farbe aufeinander abstimmen. Neben einem großen Rahmen kannst Du zum Beispiel zwei kleinere Rahmen aufhängen, welche mit der Ober- bzw. Unterkante des großen Rahmens abschließen. Daraus ergibt sich ein Abstand zwischen den einzelnen Rahmen, den Du auch weiterführen kannst. Durch gleichmäßige Abstände, die die unterschiedlichen Bilderrahmen zueinander aufweisen, sorgst Du für eine optische Ruhe und Ordnung. Abstände können auch auch durch die Anordnung unterschiedlich großer Rahmen oder der Rahmendicke ergeben. 

Damit eine Bilderwand mit System entsteht, ist es besonders wichtig, dass Du von einem zentralen Bild als Basis für die Hängung ausgehst. Darum kannst Du eine gleichmäßige Anordnung unterschiedlicher Formate, Motive und Rahmen aufhängen. So kannst Du alte oder neue, schlichte oder verspielte Bilderrahmen ruhig miteinander kombinieren,  Wenn Du zudem noch unterschiedliche Rahmendicken verwendest, erzeugst Du einen zusätzlichen 3D-Effekt, der Deiner Bilderwand das gewisse Etwas verleiht. 

Unser Tipp: Neben klassischen Rahmen kannst Du Deine Motive und Fotos auch ohne Passepartout auf Galerieschienen oder Bilderleisten präsentieren. Die Bilderleiste wir einmal an der Wand montiert und kann dann immer wieder neu bestückt werden.

Verzichte auf
Vorteile im Überblick
Selbstklebend
Rückstandslos entfernbar
Rahmenlos
Individuell

Bilderwand gestalten - Die richtige Anordnung deiner Bilder

Wie viele Bilder möchtest Du an Deine Bilderwand aufhängen? Für manche Anordnungen ist die Anzahl der aufzuhängenden Bilder entscheidend. Bei zwei oder drei Motiven kann man eigentlich noch gar nicht von einer richtigen Bilderwand sprechen, da die Anordnungsmöglichkeiten eher begrenzt sind. Die Bilder in einer Reihe aufzuhängen ist bei wenigen Motiven für die Gestaltung der Wand sehr praktisch. Für das Auge wirkt eine ungerade Anzahl von Bildern in einer Reihe übrigens harmonischer als eine gerade Anzahl. Eine Bilderwand im Mosaik anzuordnen, erfordert hingegen eine gerade Anzahl an Motiven wodurch die Anordnung immer aufgeräumter aussieht als bei einer ungeraden Bilderanzahl. 

 

Wie ordnest Du Deine Bilder an der Wand so an, dass sie dann auch toll aussehen? Damit Deine Fotowand harmonisch wirkt und das Anbringen Deiner Motivehalbwegs praktikabel ist, solltest Du Dir vor allem Gedanken über die passende Anordnung machen. Denn auch bei den unterschiedlichen Anordnungen und Hängungen gibt es Regeln, die Dir das Bilder aufhängen erleichtern. Wir stellen Dir die unterschiedlichen Hängungen für Dein Wohnzimmer kurz vor und geben Dir Tipps und Ideen für die optimale Wandgestaltung.

Der klassische Stil - Bilder in einer Linie oder Reihe anordnen

Bilderwand mit drei Bildern in Reihenhängung über gelbem Sofa

Du bist strukturierst und magst klare Linien? Dann ist die Reihen-Hängung für Dich genau das Richtige. Hier kannst Du Deine Bilderwand sowohl waagerecht als auch senkrecht  in einer Linie dekorieren. Du kannst Deine Lieblingsfotos auch in einem strengen Raster anordnen. 

Du solltest besonders darauf achten, dass die Abstände zwischen Deinen Kunstwerken immer gleich ist. In der Regel reicht ein Zwischenraum von 5 Zentimeter bereits aus, damit aus Deiner Kunst ein ausgewogener und harmonischer Blickfang wird.  

Unser Tipp: Hast Du beispielsweise eine sehr schmale Wand, kannst Du die Bilder übereinander anordnen. Willst Du jedoch eine schmale Wand eher breiter wirken lassen, dann solltest Du die Motive nebeneinander anordnen. Ein zusätzlicher Bilderrahmen unterstützt die wuchtigere Wirkung, sodass die Anordnung in der Wohnung schön zur Geltung kommt. 

Die umgekehrte Wirkung der Wandgestaltung funktioniert natürlich auch mit dieser Art der Hängung: Um eine breite Wand schmaler wirken lassen, einfach die Bilder untereinander anordnen. 

Bilder anordnen mit der Kantenhängung

Bilderwand mit zwei Bilderreihen in Kantenhängung

Bei der Kantenhängung gehst Du ähnlich vor wie bei der Reihenanordnung. Allerdings kommt eine zweite Reihe zu deiner Bilderwand hinzu. Die Idee dahinter: die Trennlinie der beiden Reihen ist die Kante, um sich bei deiner Fotowand bei der Gestaltung alles dreht. Die einfachste Form der Kantenhängung ist die parallele Anordnung deiner Motive, wie in folgendem Beispiel dargestellt:

Bilderwand mit sechs Bilder in paralleler Anordnung

Unser Tipp: Je breiter die Kante, desto mehr kommt diese Anordnung und das Gesamtensemble deiner Motive zur Geltung.

Kantenhängung mit versetzter Anordnung

Wenn die parallele Anordnung bereits nach deinem Geschmack ist, Du aber noch einen kleinen kreativen Kick in die Anordnung bringen willst, dann versetzte zum Beispiel einfach eine Bilderreihe bei der Wandgestaltung. So erhält deine Fotowand einen etwas lockereren Style. Folgende Anordnung dient zur Inspiration und diese Idee kannst Du gerne als Vorlage für deine eigene Fotowand mit deinen Lieblingsfotos nutzen:

Bilderwand mit versetzter Kantenhängung über Sofa

 

Die trichterförmige Kantenhängung

Bei der Kantenhängung in Trichterform kommen all diejenigen auf ihre Kosten, die Symmetrie in der Anordnung mögen, aber gleichzeitig unterschiedlich große Motive aufhängen möchten. Der Trichter entsteht in dem du große Motive, ob mit oder ohne Rahmen oberhalb der Kante anordnest und kleine Motive an der Unterseite der Kante. Somit sieht die Anordnung wie ein nach oben geöffneter Trichter aus:

Bilderwand mit trichterförmiger Kantenhängung über Sofa

Unser Tipp: Auch die umgekehrte Anordnung deiner Fotowand ist möglich – einfach die obere Reihe mit kleinen Bildern und unten große Motive platzieren – und schon hast Du eine Kantenhängung mit  umgedrehten Trichter geschaffen. 

 

Die spiegelverkehrte Kantenaufhängung

Eine besondere Art der Wandgestaltung ist die spiegelverkehrte Anordnung der Kantenhängung. Dabei kannst Du im ersten Schritt unterschiedlich große Motive oder Rahmen auf der oberen Reihe anordnen. Wenn dies geschehen ist, wird die untere Reihe gespiegelt. Das heißt, dass jede Bildgröße auch auf der unteren Reihe in gleicher Anordnung zu finden ist. 

Unser Tipp: Für kreative Gestalter kann zum Beispiel eine zweite Spiegelung über die x-Achse, also in horizontaler Richtung erfolgen, was wiederum ausgewogener wirkt als eine einfach gespiegelte Kantenhängung. 

Eine Idee, wie Du deine Motive in doppelt, gespiegelter Kantenhängung als Fotowand anordnen kannst, findest du in unserer Vorlage: 

Bilderwand mit spiegelverkehrter Kantenhängung

Die Bilderwand im Quadrat gestalten

Bilderwand mit vier Bildern im Quadrat

Wenn Du mehrere Bilder nebeneinander und übereinander an der Wand anordnen möchtest, kannst Du dich an einer Bilderwand in Matrixanordnung versuchen. Die Idee dahinter ist, dass Bilder mit der gleichen Anzahl waagerecht und senkrecht an der Wand arrangiert werden. So kannst Du zum Beispiel bei 4 Motiven eine Bilderwand im 2×2 Format anlegen. Natürlich geht diese Art der Hängung auch mit einer großen Anzahl an Bildern für ein Quadrat im Format  3×3 oder 4×4:

motivlose Bilderwand mit 9 Bildern in Matrixform

Unser Tipp: Das Anordnen einer Bilderreihe gegenüber einer Bilderwand in Matrixform bzw. im Mosaik ist die wesentlich einfachere Art der Hängung. Dadurch, dass Du die Bilder nur entlang einer Kante von Bildern bzw. Rahmen aufhängen musst, ist die Anordnung nach Reihe weniger aufwändig, als die Bilderwand horizontal und gleichzeitig vertikal perfekt auszurichten. Der Einsatz von Wasserwaage und vielen Markierungen an der Wand mit Bleistift sowie häufiges Nachjustierungen sind bei der Gestaltung einer Bilderwand als Matrix oft mit ein zu planen.

Mischform aus Matrix und Kantenhängung

Du kannst ganz einfach unterschiedliche Anordnungsstile miteinander kombinieren. Den kreativen Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt. Zum Beispiel lässt sich die Kantenhängung sehr gut mit der Matrixanordnung verbinden. Ausgangslage ist die Anordnung in einem Quadrat, die zur Seite hin um weitere Motive erweitert wird. Ein Beispiel für diese Art der Wandgestaltung findest du hier:

Bilderwand mit zwölf gleichgroßen Bildern

Unser Tipp: Das Anordnen einer Bilderreihe gegenüber einer Bilderwand in Matrixform bzw. im Mosaik ist die wesentlich einfachere Art der Hängung. Dadurch, dass Du die Bilder nur entlang einer Kante von Motiven bzw. Rahmen aufhängen musst, ist die Anordnung nach Reihe weniger aufwändig, als die Bilderwand horizontal und gleichzeitig vertikal perfekt auszurichten. Der Einsatz von Wasserwaage und vielen Markierungen an der Wand mit Bleistift sowie häufiges Nachjustierungen sind bei der Gestaltung einer Bilderwand als Matrix oft mit ein zu planen.

Das geordnete Chaos - Alles ist erlaubt

Bilderwand mit verschiedenen Bildern ungeordnet an der Wand

Du magst es eher wild und abenteuerlich? Du hast mehrere verschiedene Gemälde, die Du in Deinem Schlafzimmer zu einer Collage zusammenführen willst? Dann kannst Du Deinen Stil mit einem lockeren Raster oder der Salonhängung Ausdruck verleihen. 

Petersburger Hängung

Bilderwand mit Petersberger Hängung gestaltet

Auch die Petersburger Hängung kann Deinem Wunsch nach Chaos entsprechen. Auf den ersten Blick wirkt sie leicht chaotisch, denn die Bilderwand wird bei der Petersburger Hängung in unterschiedlichen Rahmengrößen teilweise mit, teilweise ohne Passepartout an der Wand befestigt. Doch wer genau hinsieht erkennt immer einen direkten Zusammenhang der unterschiedlichen Bildertypen und Rahmen. 

Mehrteilige Bilder aufhängen

Bilderwand mit dreiteiligem Bild mit Blume über Sofa

Wenn Du ein Bild besonders in den Vordergrund rücken willst, kannst Du als eine andere Art der Bilderwand ein mehrteiliges Bild aufhängen. Bei einem mehrteiligen Bild wird ein einzelnes Motiv auf mehrere Abschnitte aufgeteilt. Für gewöhnlich werden mehrteilige Bilder auf einer Leinwand gedruckt, da eine Leinwand ohne Rahmen auskommt und so der Zusammenhang mit den anderen Bildteilen besser zur Geltung kommt. Es gibt verschiedene Arten mehrteiliger Bilder. Das wohl bekannteste ist das Triptychon. Dabei wird das Motiv in drei gleich große Teile aufgeteilt. Mit einem kleinen Abstand zueinander wird diese nebeneinander an der gewünschten Stelle im Raum aufgehängt.

Mittlerweile gibt es mehrteilige Bilder in allen Formen und Farben. Beispielsweise gibt es ein fünfteiliges Bild, welches an den Enden sehr kurz ist und zur Mitte hin größer wird. Diese Form eignet sich vor allem, um ein zentral angeordnetes Bild sehr gut in Szene zu setzen.

Der große Vorteil von mehrteiligen Bildern ist die zentrale Wirkung im Raum. Dadurch, dass die Fläche auf mehrere Abschnitte aufgeteilt wird und Du diese mit einem kleinen Abstand zu einander an der Wand anordnen kannst, wird die Wirkung des Bild vergrößert. Somit kannst du ein Motiv an großen Wänden aufhängen, ohne dass das einzelne Motiv verloren wirken. Diese Form der Hängung eignet sich vor allem für Puristen, die möglichst wenige, unterschiedliche Bilderwände  anordnen, diese aber gekonnt in den Vordergrund stellen wollen.

Wenn Du mehr über mehrteilige Bilder wissen willst, schau dir unsere Tipps und Tricks in unserem Ratgeber mehrteilige Bilder aufhängen an.

Bilderwand mit einer Bilderleiste gestalten

Bilderwand mit Bilderregal und drei Bilderrahmen

Wer eine einfache Art der Reihenhängung oder Kantenhängung bevorzugt, aber nicht ständig die Bilder mit einer Wasserwaage horizontal anordnen will, kann zu einer Bilderleiste greifen. Die Bilderleiste kannst Du mit wenigen Schrauben an der Wand aufhängen und alle deine Motive mit Rahmen oder ohne Rahmen darauf stellen.

Unser Tipp: Neben Bildern und Fotos können weitere Dekoelemente auf der Bilderleiste Platz finden. Dadurch hast Du noch mehr kreative Gestaltungsmöglichkeiten als bei einer gewöhnlichen Bilderwand:

Bilderregal mit Bild, Hut und Dekoartikeln

Der große Vorteil der Bilderleiste ist, dass die Bilder immer perfekt nebeneinander horizontal hängen und dadurch sehr harmonisch im Raum für den Betrachter wirken. Zudem bietet diese abgewandelte Form der Bilderwand sehr viel Flexibilität, da nicht nur die Bilder sondern auch die Anordnung der Bildwand jederzeit schnell und einfach gewechselt und ausgetauscht werden kann.

Das wichtigste Motiv kommt in die Mitte

Bilderwand mit drei Bildern und einem Bild mit Motiv in der Mitte

Egal für welche Art der  Anordnung Du dich entscheidest – ob Reihenhängung, Petersburger Aufhängung Kantenhängung oder eine ganze Bilderwand mit horizontalen und vertikalen Bildern – das wichtigste Motiv sollte immer in der Mitte hängen. Der Betrachter schaut bei einer Fotowand oder Bilderwand immer in die Mitte, sodass es als das wichtigste Bild in der Gesamtanordnung der Bilderwand angesehen wird. Wenn Du besonders viele Bilder anordnen willst, kann dein für Dich wichtigstes Motiv schnell verloren gehen. Um dem entgegen zu wirken, kannst Du das zentrale Bild mit einem kontrastreichen Rahmen aufhängen oder das Bild anders farbig gestalten, um es von der Masse abzuheben. Wenn Du kein Bild besonders hervorheben willst und alle Motive gleich wichtig sind, dann sollte die Bilderwand auch die gleichen Farbe und Rahmen besitzen, so dass der Betrachter das Ganze als ein Ensemble an der Wand wahrnimmt.

Wenn Du weitere Inspirationen zum Thema Hängungen von Bilderwänden suchst, dann bietet Dir unserer Ratgeber Bilder aufhängen – Tipps und Tricks für deine Bilder weitere Ideen zur Gestaltung deiner Bilderwand.

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Fotowand gestalten - Anordnungstipps für deine Lieblingsfotos

Fotowand mit vielen kleinen Fotos gestaltet

Eine Fotowand besteht anders als eine Bilderwand aus vielen kleinen Fotos, die Du auf ganz verschiedene Weisen aufhängen kannst. Wir stellen Dir einige kreative Gestaltungsmöglichkeiten vor, wie Du ohne Rahmen und wenig Aufwand beim Bilder aufhängen deine eigene Fotowand gestalten kannst.

Fotowand gestalten mit einer Schnur

Vorbereitung Fotowand mit Bildern, Klammer und Schnur

Du kannst ganz einfach deine Bilder mit einem Seil oder einer Schnur aufhängen. Nimm dazu ganz einfach eine Schnur oder eine Leine und spanne sie horizontal an deiner Wand entlang. Die Schnur solltest Du idealerweise auf Augenhöhe aufhängen. Um die Schnur perfekt horizontal ausrichten zu können, eignet es sich mit einer Wasserwaage zu arbeiten. Markiere jeweils die beiden Enden der Schnur mit einem Bleistift an der Wand und überprüfe mit der Wasserwaage, ob diese horizontal zu einander liegen. Wenn der Abstand der Enden größer als die Wasserwaage ist, hilft eine Markierung mit Bleistift entlang der Wand, um nachträgliche Korrekturen wie Bohren oder weitere Löcher an der Wand zu vermeiden. 

Ist die ideale Höhe und Ausrichtung gefunden, wird das Seil mit einem Nagel oder Dübel und Schrauben an der Wand aufgehängt. Mit Klammern oder kleinen Clips lassen sich ganz viele kleine Fotos schnell und einfach aufhängen. Zum Aufhängen der Fotos und Bilder gibt es kleine Clips oder Klammern zum Beispiel aus Holz, die deine Fotowand dekorativ noch mehr in Szene setzen: 

bunte Fotos an einer Schnur aufgehängt

Unser Tipp: Gestalte deine Fotowand mit einem Metalldraht und Magneten. Der Metalldraht wirkt hochwertiger und gibt es in unterschiedlichen Formen und Größen. Zum Anordnen eignen sich hervorragend kleine Magnete, die dezent die Bilder an dem Draht festhalten. Bei größeren Fotos oder Polaroidbildern solltest Du zu kleinen, aber starken Neodym-Magneten greifen. Durch diese Kombination kannst Du nicht nur farblich mehr moderne Akzente setzen sondern die Fotos kommen durch die kleinen, unscheinbaren Magneten an dem Metalldraht noch mehr zur Geltung.

Der große Vorteil einer Fotowand gegenüber einer Bilderwand mit Rahmen ist das flexible Austauschen der Fotos. Nicht nur die Position der Bilder sondern auch die Bilder selbst können anders als gerahmte und fest angeordnete Bilderwände viel schneller und einfacher geändert werden. Diese Variante ist vor allem für diejenigen geeignet, die häufiger mal einen einen Wechsel ihrer Bilder an der Wand vornehmen möchten ideal und kreative Freiräume genießen.

Fotowand gestalten mit einer Lichterkette

Mädchen hängt Fotos an die Fotowand mit Lichterkette

Eine vor allem bei jungen Kreativen gefragte Form der Wandgestaltung, ist die Anordnung der Fotowand mit einer Lichterkette. Die Fotos werden dabei, wie bei der Schnur mit einer Klammer an der Kette befestigt. Der coole Nebeneffekt ist die Beleuchtung der Motive, sodass die Fotowand mit deinen Lieblingsfotos noch mehr zum Strahlen gebracht wird. 

Fotowand gestalten mit einem Fotogitter

Wenn Du flexibel deine Bilder wechseln, aber dennoch einen echten Eye-Catcher in deiner Wohnung haben möchtest, dann ist das Fotogitter vielleicht etwas für dich. Ein Fotogitter ist ein Gitter aus Metall, das mit quadratischen Raster in horizontaler und vertikaler Richtung verläuft. Das Fotogitter wird mittels Nagel oder Schraube und Dübel an der Wand befestigt. Im Anschluss kannst Du ganz einfach, wie bei einer gewöhnlichen Fotowand, deine Bilder mit Clips, Klammern oder Magneten an dem Metallgitter aufhängen:

Metallgitter mit vielen Fotos und Karten

Unser Tipp: Ein Fotogitter aus Gold oder Roségold wirkt auf einfarbigen Wänden sehr edel. Auch bunte Fotogitter können einen echten Farbkontrast zu deiner Einrichtung bewirken und einen modernen Style kreieren. Zudem eignen sich die Gitter für Polaroid Aufnahmen besonders. Das nostalgische Polaroid auf einem modernen Metallgitter wirkt dabei sehr frech und wird die Blicke definitiv auf sich ziehen.

Der große Vorteil von Fotogittern ist liegt in der Vielfältigkeit der Gestaltungsmöglichkeiten. Die Bilder können sowohl horizontal und vertikal angebracht werden, was sehr viel Freiraum in der Anordnung lässt. Nicht nur, wie Du die Bilder an dem Gitter anbringst ist sehr vielfältig, sondern auch die Gestaltung, Abstände und Höhe der Fotos und Bilder kannst Du frei bestimmen. 

Bilderrahmen mit Seilen

Bilderrahmen mit integrierten Seilen und an Klammern befestigten Kärtchen

Eine noch fast unbekannte, aber dennoch sehr kreative Möglichkeit deine Lieblingsfotos gekonnt in Szene zu setzen, ist ein Bilderrahmen mit Seilen. Dabei befindet sich ein oder mehrere Seile im Rahmen, die mit einer Klammer oder einem Clip an der Schnur befestigt werden können. Der Bilderrahmen wird wie gewohnt mit einem Nagel oder einer Schraube an der Wand befestigt.

Unser Tipp: Um viele deiner Lieblingfotos an der Wand anordnen zu können, solltest Du einen Bilderrahmen mit vielen Seilen kaufen oder mehrere dieser Rahmen mit einer der oben genannten Anordnungsmöglichkeiten an der Wand aufhängen.

Fotowand gestalten mit Washi-Tape

Bunte Rollen Washi-Tape zur Gestaltung einer Fotowand

Wenn Du dich gestalterisch nicht einschränken möchtest und deine Fotos nur so aus den Fächern sprießen, dann kannst Du deine Fotos mit einem Washi-Tape aufhängen. Das Washi-Tape ist ein doppelseitiges Klebeband das es in verschiedenen Mustern, Formen und Farben in vielen Läden für Künstlerzubehör oder in Baumärkten zu kaufen gibt. Du kannst das Washi-Tape kreuz und quer an der Wand anordnen und ganz verschiedene Formen und Farben für die kreative Wandgestaltung benutzen. Wenn dein Muster an der Wand fertig ist werden die Bilder einfach an das Washi-Tape geklebt und so an der Wand aufgehängt:

Fotowand mit Washi-Tape Anbringung

Unser Tipp: Nutze jeweils ein unterschiedliches Washi-Tape für ein Fotowand-Thema. Dadurch wirkt die Bilderanordnung stimmiger und die Abgrenzung der Bildinhalte wird dem Betrachter klarer. Ein gewisser Abstand verschiedener Fotowand-Themen hilft bei der Orientierung. 

Der große Vorteil von Washi-Tape ist die schier unendliche Erweiterungsmöglichkeit. Anders als bei Bilderwänden kannst du mit dem Washi-Tape schnell weitere Bilder aufhängen und die Fotowand waagerecht oder senkrecht erweitern. Auch eine Anordnung über Eck und mehrere Wände ist möglich. 

Fotowand gestalten mit einem Fotovorhang

Um deine Fotowand ohne viel Arbeit beim Aufhängen oder Anordnen der Bilder zu gestalten, eignen sich dafür spezielle Fotovorhänge besonders gut. Fotovorhänge sind mit Klarsichthüllen ausgestattet, in welche Du deine Bilder und Fotos einstecken und an der Wand aufhängen kannst.  

Unser Tipp: Der Fotovorhang lässt sich nicht nur an der Wand sondern auch an anderen Stellen in der Wohnung aufhängen. Beispielsweise kannst Du den Fotovorhang auch an der Tür aufhängen. Vor allem kleine Fotoabzüge kannst Du einfach an die Rückseite einer Tür aufhängen und dort deine eigene Bilderwand gestalten. Größere Bilder und Bilderrahmen an der Tür zu platzieren wird schwierig, da diese ein viel höheres Gewicht besitzen und beim ständigen Öffnen und Schließen der Tür schnell von der Tür abfallen können. Daher empfehlen wir bei vielen, leichten Bildern an etwas schwierigeren Stellen zum Fotovorhang zu greifen.

Wenn du weitere Inspiration und Tipps für das Aufhängen von Bildern ohne Rahmen haben möchtest kannst du unseren Aufhänger Bilder aufhängen ohne Rahmen nach weiteren Gestaltungsmöglichkeiten stöbern.

Bilderwand gestalten - Die Umsetzung

Bilder auf dem Boden vor dem Aufhängen

Nachdem Du die Punkte für dich geklärt hast, zeigen wir Dir anhand von drei Tipps und Ideen wie Du Deine Bilderwand tatsächlich planen kannst, ohne Deine Wand mit einer komplizierten Hängung oder mit Löcher zu durchbohren, die später ohnehin nicht passen. 

Wenn du zeichnerisch begabt bist, kannst Du Deine Bilderwand vorab anhand einer maßstabgetreuen Zeichnung Deines Raums abbilden. Du kannst die Bilderrahmen oder Leinwände auf ein festes Blatt Papier oder Karton zeichnen und anschließend ausschneiden. Jetzt kannst Du die ausgeschnittenen Mini-Bilderrahmen auf die gezeichnete Fläche Deiner Wand kleben.

Anstelle einer Miniaturansicht kannst Du die Umrisse Deiner Bilderrahmen, Poster oder Leinwände auch auf einen größeren Karton zeichnen. Jetzt kannst Du die Papiermuster in Originalgröße ausschneiden und mit Klebeband in der gewünschten Anordnung an Deiner Wand befestigen. Dadurch bekommst Du auch ein Gespür für die richtige Anordnung  und  bekommst ein Gefühl wie Deine Bilder im Raum wirken. 

Du kannst natürlich auch die originalen Bilderrahmen, Poster oder Leinwände auf dem Fußboden auslegen und die Anordnung auf dem Boden solange arrangieren und umordnen bis das gewünschte Ergebnis steht.

Kleben, Nageln oder Schrauben? Du hast die Wahl

Bilderwand gestalten - Das Aufhängen

Frau hängt Bilder an die Bilderwand auf

Die Planung ist abgeschlossen, jetzt trennt Dich nur noch ein einziger Schritt von Deiner Bilderwand. Und das ist der mit Abstand kniffligste Teil: Das Anbringen Deiner Bilderrahmen, Poster oder Leinwände an Deine Wand. Vielleicht hast Du gerade keine Bohrmaschine oder den passenden Bohrer parat?  Oder du bist handwerklich einfach ungeschickt, hast zwei linke Hände und kannst keinen Nagel gerade in die Wand schlagen? Vielleicht ziehst Du auch bald wieder um, möchtest daher keinen Stress mit dem Vermieter und fragst dich daher wozu dann der ganze Aufwand? Wäre es daher nicht super, wenn es trotzdem eine Lösung gäbe wie Du Deine Wände schonst und dennoch Deine Bilderwand schnell und einfach an die Wand hängen kannst? 

Wenn Du auf unschöne Nebeneffekte wie zum Beispiel Löcher in der Wand, Bohren, oder abgefallener Putz verzichten möchtest haben wir von GAEKKO genau das richtige für Dich! Unsere selbstklebenden Aufhänger kommen ohne Löcher in Deiner an Deine Wand. Noch nie war es so einfach Deine Bilder an die Wand zu hängen und Deine ganz individuelle Fotowand zu designen. Mit einer Wasserwaage richtest Du unsere Aufhänger gerade an der Wand aus. Das Modul kommt an die Rückseite Deines Bildes. Schon kannst Du das Modul in den Aufhänger fädeln und Dein Bild hängt sicher und gerade an der Wand. Eine genaue Anleitung wie Du Deine Bilder an Deiner Wand befestigst, findest Du hier. Wir haben für jedes Bild und jeden Geschmack den richtigen Aufhänger.

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